HalloweenReformationstag oder Halloween

Ein Tag – zwei Feste. Warum nur besinnen wir uns am 31. Oktober immer mehr auf Halloween, anstatt den Reformationstag zu feiern? Während der Reformationstag an Hoffnung, Glaube und Vergebung erinnert, feiert man an Halloween den Tod. Geister, Dämonen, Angst und Tod stehen an diesem Tag, in unserer westlichen Welt im Vordergrund. Gegensätzlicher könnten die beiden Feste am 31. Oktober nicht sein.

Die Dinge, mit denen wir uns an Halloween so spielerisch beschäftigen, haben einen dunklen Hintergrund.  Auch wenn Halloween so harmlos daherkommt und uns dieser Tage überall begegnet, sollten wir die Hintergründe dieses Festes nicht ausblenden. Mehr dazu im Artikel: Halloween ein riesen Spaß …

Gott schenkt Leben – ewiges Leben, und ist nicht daran interessiert uns Angst zu machen. Jesus weiß sehr wohl, was es bedeutet als Mensch Angst zu haben. Er hat kurz vor seiner Hinrichtung selber Todesängste ausstehen müssen. Gott will uns aus unseren Ängsten befreien. Jesus hat die Macht des Todes besiegt, und kann uns daher auch sämtliche Ängste nehmen. Weil er unsere letzte und größte Angst besiegt hat – den Tod! Warum also die Angst und den Tod feiern, wenn wir an diesem Tag das Leben feiern können?

Ein paar kurze Infos zum Reformationstag gibt es im folgenden Video.

Foto: © Gott.net

Reformationstag oder Halloween
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7 Gedanken zu „Reformationstag oder Halloween

  • 31. Oktober 2012 um 21:33
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    das zeugt eigentlich nur davon, dass Ihr keine Ahnung habt, von dem, was Ihr da redet. Denn erstens ist Halloween die Tradition der alten katholischen Iren am Abend vor dem Hochfest des Allerheiligen und soll die bösen Geister vertreiben und zweitens: warum soll man sich auf den Reformationstag statt auf Halloween versteifen??? Halloween ist wesentlich älter, hat weder etwas mit Tod noch Teufel zu tun, sondern entstammt einem ur-katholischen Brauch und steht bei keinem in Konkurrenz zum Reformationstag. Dass die Amerikaner dieses ur-katholische Fest über Gebühr strapaziert und zur Süßigkeiten-Fressorgie verkommen ließen, sollte nicht den Ursprung dieses Festes vergessen lassen. Und jeder, der plakativ dieses Fest verteufelt und fordert, lieber den Reformationstag zu begehen, ist genauso intolerant, wie Gotthold Ephraim Lessing es immer beschrieben hat. Glückwunsch für diese verblendete Sicht.

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    • 31. Oktober 2012 um 22:19
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      Liebe Besucherin,

      der erste Punkt in Deinem Kommentar, ist nach meinen Recherchen richtig. Jedoch weiß ich nicht ob es sinnvoll ist, sich nur mit dem harmlosen Teil der Tradition zu beschäftigen und den ganzen Rest auszublenden. Außerdem ist sebst diese Tradition „böse Geister am Vorabend von Allerheiligen zu vertreiben“ ein Irrglaube, da Jesus uns dazu nie aufgefordert hat. Jesus hat den Christen andere Dinge mit auf den Weg gegeben, aber nicht das.

      Ich weiß nicht, ob Du auch den Artikel unter dem Link gelesen hast (http://www.mundil.de/halloween-ein-riesen-spas/). Hier wird manches zu den Hintergründen von Halloween erklärt.
      Weiterhin findet man auch im Internet manch gut recherierte Hintergrundinformationen zu diesem Fest.

      Auch wenn es nicht ganz einfach ist, Recherchen über die Kelten, die Droiden und dem damaligen Brauchtum zu unternehmen. Es gibt viele widersprüchliche Informationen gerade zum Ursprung von Halloween. Ein Grund dafür ist sicher, dass die Kelten damals keine Geschichtsschreibung kannten, und somit nichts direckt überliefert ist (aus erster Hand). Vieles was wir über die keltische Kultur und z.B. ihre Opferrituale wissen, entspringt späteren Jahrhunderten. Jedoch sind Ritualmorde an Kindern wissenschaftlich nachgewiesen.

      Allein diese Tatsachen lassen mich Abstand von diesem Fest nehmen. Du kannst das alles anders sehen. Ob Du Dich mit dem Thema nun intensiv beschäftigt hast oder nicht. Ich für meinen Teil möchte nicht einfach eine Tradition oder ein Fest übernehmen, ohne zu wissen welchen Ursprung das ganze hat.

      Ich glaube auch, Dein Sarkasmus zum Schluss ist eher etwas fehl am Platz. Dennoch danke für Deinen kritischen Kommentar.

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  • 30. Oktober 2012 um 11:22
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    Ich bin auch gegen Halloween, aber ich bin für meine Kinder die böse und an unserer Tür wird Öl, Schmiere und Nutella hinterlassen und bin verschrien in unserem Dorf

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    • 30. Oktober 2012 um 11:33
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      Hallo Sabine,
      ich habe auch lange überlegt, wass ich denn dieses Jahr mit den ganzen Kindern mache, die morgen Abend bei uns klingeln werden. In den letzten Jahren haben wir die Klingel einfach ausgeschalten – und am nächsten Tag sah unsere Haustür auch so aus, wie Du beschrieben hast. In diesem Jahr habe ich Süßigkeiten (MAOAM) mit einem kleinen, mutmachenden Bibelvers auf der Verpackung besorgt. Die bekommen die Kinder dann zusammen mit einem kleinen Flyer, der die Bedeutung von Halloween beleuchtet. 😉

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      • 30. Oktober 2012 um 17:14
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        Das ist wirklich eine coole Idee! Bei uns kommen nie Kinder, von daher haben wir nie Probleme mit Halloween. Höchstens der Nachbarsjunge kommt mal zu uns… aber der ist jetzt auch nicht böse oder so^^ Von daher ziemlich gechillt. Wir werden morgen einfach ein paar Freunde einladen und einen schönen Abend verbringen 😉

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    • 31. Oktober 2012 um 18:12
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      Ich mach das seid Jahren so, dass ich den Stier bei den Hörnern packe anstatt die Kinder mit Ablehnung zu enttäuschen.

      Ich sage in etwa: „Na so was, wir feiern gar kein Halloween, sondern Reformationstag !“

      Wenn sie dann nachfragen, was das denn ist sage ich,

      „An Halloween feiert man alles, was böse ist, das finde ich gar nicht gut.

      Aber am Reformationstag, da feiert manalles, was gut und schön ist, dass wir heute alle lesen dürfen, und nicht nur die reichen Leute.

      Wir feiern, dass wir heute alle, alle die Bibel in unserer eigenen Sprache lesen dürfen, in der Gott uns sagt, wie sehr Er uns liebt. DAS ist Reformationstag ! Habt ihr das gewusst ?“

      Und dann kriegen sie ein großes Grinsen und mindestens drei Schokoriegel pro Nase.

      Es bringt nichts, immer nur „schlecht, schlecht!“ zu sagen, es ist wichtig, etwas aktiv Gutes dagegen anzubieten ! :o)

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      • 31. Oktober 2012 um 18:23
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        Ich denke, was Du hier beschreibst, ist der einzig sinnvolle Weg, mit Halloween umzugehen. Alles andere bringt außer Ärger kein Gewinn (und auch kein Nachdenken). Auf diesen Gedanken bin ich nun nach Jahren auch gekommen 😉
        Danke für Deinen Kommentar!

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