„Jesus Saves“. Dieser Song von Jeremy Camp begleitet mich nun schon seit mehreren Monaten. 2011 war ich mit meinen Kids bei der ICF- Big15- Konferenz in Zürich. Dort gab Camp ein geniales Konzert. Dieser Auftritt war nicht nur wegen der erstklassigen Musik, die er macht, ein Highlight der Konferenz. Seine Gedanken und Statements zu den Songs gingen buchstäblich unter die Haut (und in´s Herz).

Vor dem Song „Jesus saves“ berichtete er von seiner, bis dato größten Lebenskrise. Im Jahr 2000 wurde bei Melissa, seiner späteren Frau, Krebs festgestellt. Jeremy hielt im Krankenhaus um ihre Hand an. Er war sich sicher, dass sie den Krebs besiegen würde. Fünf Monate später, nach überstandener Chemotherapie, heiratete er sie. Doch während der Flitterwochen bekam Melissa Bauchschmerzen und erfuhr, dass sie nur noch wenige Monate zu leben hätte. Am 5. Februar 2001 starb sie. Jeremy hielt trotzdem an Gott fest und verarbeitete seinen Schmerz in seinen Songs.

Dieser Bericht war erschütternd und hoffnungsvoll zugleich. Aber er spiegelte das Leben wieder, wie es wirklich ist.

Jesus rettet uns „nicht nur“ generell, er rettet uns auch aus den Krisen, aus den Unmöglichkeiten, den emotionalen Tiefpunkten unseres Lebens. Er gibt Hoffnung, wo keine mehr zu erkennen ist. Und selbst wenn die Geschichte nicht gut ausgeht, sind bei Ihm Trost und Hoffnung zu finden. Davon berichtet Camp. Auch wenn nicht jeder von uns solche massiven Schicksalsschläge erleiden muss, so hat doch jeder seine eigenen Krisen und Unmöglichkeiten, durch die wir durch müssen.

Broken hearts can be remade, Jesus saves
Sing above the storms of life, sing through the darkest night
Jesus saves

 

Jesus Saves
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