Jesus in der Kiste …

Gibt es christliche Götzen? Wie kommt Jesus in eine Kiste? Oder persönlicher formuliert, in welche Kisten habe ich Jesus gesteckt? (VORSICHT: sehr viel Lese- & Denkstoff)

Vor ein paar Wochen bin ich auf einen sehr interessanten und gehaltvollen Artikel gestoßen, dessen Thema mich seit knapp 2 Jahren stark beschäftigt. Nachdem ich gemerkt habe wie sehr mich einzelne Punkte der nachfolgenden Reflektion ansprechen, habe ich die Autorin des Artikels um Genehmigung zur Veröffentlichung auf meiner Seite gefragt. Sie hat zugestimmt 🙂

Seit ich denken kann (mit 14 ;-)) ging ich in eine kleine Gemeinde in meinem Heimatort. Diese Gemeinde war mein zu Hause. Ich habe sehr viel Zeit dort verbracht. Als Jugendlicher war die Jugendgruppe der Gemeinde mein zweites zu Hause. Später war ich Jugendleiter und konnte anderen Jugendlichen eine persönliche Beziehung zu Jesus nahe bringen. Diese Aufgabe hat mir sehr viel bedeutet und mich völlig erfüllt. Dann habe ich selber auf der „Kanzel“ stehen dürfen um aus Gottes Wort zu predigen. Das war immer mein Traum und scheinbar auch meine Berufung. Später wurde ich mit 3 weiteren Brüdern zum Gemeindeältesten gewählt. Zu guter Letzt habe ich mit einem anderen Bruder die Gemeindeleitung übernommen.

Das alles klingt nach einer  wunderbaren „Erfolgsstory“ oder „Karriere“, wenn man diese Begriffe in dem Zusammenhang überhaupt verwenden kann. Jahrelang war alles gut. Alles war „in Ordnung“. Und dann passierten im persönlichen Umfeld Dinge, die mich sehr ins Nachdenken brachten. Ich habe angefangen „christliche Standartantworten“ und einzelne Sichtweisen zu bestimmten Lehren zu hinterfragen. Ich habe viele Bücher gelesen (siehe Kategorie Bücher) und fand dort mein Denken und Hinterfragen oft bestätigt. Mein Hinterfragen und Erneuerungswunsch in manchen Punkten des Gemeindelebens wurden zu einem großen Problem innerhalb der Leitung. All das hat mich vor knapp 1 1/2 Jahren zum Austritt aus meiner Gemeinde bewogen. Die Widersprüche wurden zu groß. Die daraus resultierende Unruhe in der Gemeinde war nicht mehr zu vertreten. Deshalb bin ich gegangen.

Anfangs hatte ich sehr mit der Tatsache zu kämpfen, jetzt Gemeindelos zu sein. Ein Christ ohne Gemeinde, dass geht doch gar nicht. Nach wie vor stehe ich hinter Gottes Prinzip von Gemeinde. Ich weiß, das Gemeinde nie perfekt sein kann weil sie immer aus Menschen besteht, die (hoffentlich) auf dem Weg sind und in einem Veränderungsprozess stecken. Mit der Zeit habe ich aber gelernt, dass Gemeinde sehr unterschiedlich aussehen kann. Gottes Gemeinde ist eben keine Institution, in die man eintreten und austreten kann. Christliche Gemeinde wird dort gelebt, wo Menschen im Austausch über Lebens- und Glaubensfragen, Zeit und Erfahrungen miteinander teilen. Wo Menschen im Blick auf Christus, Gemeinschaft (er)leben. Das kann in institutionellen Kirchen und Gemeinden geschehen, aber auch in kleinen christlichen Gruppen. Demnach bin ich also nicht Gemeindelos. Ich habe Menschen um mich herum, mit denen ich in Hauskreisen und Hausgottesdiensten Gott geschenkte Gemeinschaft pflege und genieße. Ich könnte sagen, ich bin in einer „Einfachen Gemeinde“ oder hier: „Die auf dem Weg sind

Mein Bild von Gemeinde hat sich also sehr verändert. Die Gemeinschaft, die ich jetzt erlebe, hat für mich sehr viel an Bedeutung gewonnen. Ich lebe und erlebe sie viel intensiver als vorher. Sie ist viel zentraler in meinem Leben geworden. Es ist, als wenn ich zu den Grundlagen christlicher Gemeinschaft zurückgefunden hätte. Der folgende Artikel befasst sich genau mit diesem Thema: zurück zum Ursprung, zurück zu den Wurzeln. Denn auch Gemeinde und all die Dinge, die in ihr gelebt werden, können zum Götzen werden. So paradox das auch klingt.

 

Just Jesus

Gott ohne künstliche Zusatzstoffe erleben – eine Reflexion

Das Kind in der Krippe. Der Lehrer. Der Mann am Kreuz. Der Auferstandene. Jesus hat viele Namen, aber für uns alle immerhin diese eine selbe Bedeutung: Durch ihn sind wir Christen, nach ihm benannt. Dennoch hat jeder von uns eine andere Sichtweise auf ihn; eine Seite an Jesus ist jedem von uns besonders wichtig.

Welche ist das bei Ihnen? Was fasziniert Sie an Jesus? Dass er Ihnen Ihre Schuld vergibt? Dass Sie Dank ihm nicht in die Hölle kommen? Dass er Ihr bester Freund ist? Dass Sie von ihm soviel lernen können? Jesus hat viele Facetten – er ist ja auch Gott, die Vielfalt in Person.

Und trotzdem. Trotzdem passiert es uns immer wieder, dass wir versuchen, ihn in eine kleine Kiste zu pressen, die man leicht in die Hosentasche stecken und mitnehmen kann. Die leicht verdaulich ist, die man gut verkaufen kann.

Werfen Sie einen Blick in die Kirchengeschichte und Sie werden viele dieser Kisten finden. Aber wir finden sie auch heute, in unseren Gemeinden, in unserem eigenen Leben. Wenn Sie wie ich Lust haben, Jesus aus der Kiste zu holen und ihn pur zu erleben, dann lade ich Sie auf eine Reise ein: Entdecken Sie Jesus ohne Konservierungsstoffe.

Christliche Konserven

Ich will Ihnen nichts vormachen: Auch wenn wir uns noch so anstrengen und versuchen, ein „rechtschaffenes“ Leben zu führen – Christen bleiben Sünder. Demnach gibt es auch weiterhin Götzen in unserem Leben, die uns insgeheim mehr wert sind als Jesus. Und ich meine jetzt nicht das Fernsehen, gutes Essen, Geld und Geiz, begierige Blicke auf Frauen oder Männer, Lästereien und all die anderen üblichen Sünden, die wir immer wieder vor die Nase gehalten bekommen – ich meine christliche Götzen.

Dieser Begriff klingt vielleicht zunächst fremd und paradox. Doch warum sollte die Sünde vor unseren frommen Türen Halt machen? Wieso sollte sie sich nicht ein passendes Gewand anziehen und uns vorgaukeln, sie wäre gut für uns, weil sie doch „christlich“ ist?

Wenn wir Jesus pur erleben wollen, müssen wir die Kisten in unserem Leben entdecken und den Mut haben, sie zu öffnen und danach wegzuwerfen. Machen Sie mit?

Wenn Sie schon mal umgezogen sind, wissen Sie, was auf Sie zukommt. Kisten auszupacken und neu zu sortieren, kann stressig sein und bis an die Grenzen gehen. Also Achtung, jetzt wird es unbequem; durchleuchten wir mögliche Verstecke für christliche Götzen:

Konservierungsstoff Kirche

Vor Jahren gründeten wir einen überkonfessionellen Hauskreis und luden dazu auch unser Pastorenpaar ein. Sie hatten kein Interesse zu kommen und waren wenig begeistert. Die Pastorenfrau sagte: „Solange ihr der Kirche nicht in die Quere kommt, ist das ja noch okay.“ Ihr war die Institution Kirche wichtiger, als dass Menschen Jesus kennenlernen. Die Kirche, in der Jesus leben soll, wurde wichtiger als er selbst.

Kisten auspacken, Teil 1: Wie wichtig ist mir meine Gemeinde? Hat sie in meinem Leben einen höheren Stellenwert als Gott? Wenn ja: Warum ist das so?

Götze Gottesdienst

Eine Bekannte hat sich einmal richtig Sorgen um mich gemacht. Ich war längere Zeit nicht zum Gottesdienst gekommen; jetzt nahm sie an, ich wäre vom Glauben abgefallen und kein Christ mehr. Für meine Bekannte war der Gottesdienst die einzige Verbindung zu Gott: Ohne den Gottesdienst keine Gottesbeziehung.

Kisten auspacken, Teil 2: Welchen Platz nimmt der Gottesdienst in meinem Leben ein und warum? Ist er mir fast wichtiger als Gott?

Platzhalter Predigt

Für einen Freund von mir ist die Predigt das Wichtigste im Gottesdienst. Mit „dem Wort“ steht und fällt die Qualität des Gottesdienstes und der Stimmung für den restlichen Sonntag oder sogar die ganze Woche. Mein Freund macht fast sein Leben abhängig davon – aber nicht von Jesus.

Kisten auspacken, Teil 3: Welche Bedeutung hat die Predigt für mein Leben? Ist sie mir wichtiger als Gott – wenn ja, warum ist das so?

Lustkiller Lobpreis

Eine andere Freundin liebt Lobpreis. Nirgendwo anders kann sie Gott so sehr erleben wie beim Singen, Tanzen und Musizieren. Das klingt zunächst sehr schön, aber das Wort „nirgendwo“ sollte sie doch stutzig machen: Ersetzt hier das schöne Gefühl bei der Anbetung die Person Jesus? Eine schmale Gratwanderung.

Kisten auspacken, Teil 4: Sind mir die Emotionen, die ich beim Lobpreis erlebe, sehr wichtig? Warum ist das so? Und sind sie mir insgeheim wichtiger als Jesus?

Gruppenvirus Gebet

Ich habe schon einige Gebetskreise besucht und finde sie sehr wertvoll, aber auch hier gilt es, den Fokus nicht zu verschieben. Gebet ist reden mit Gott – also Begegnung mit Gott. In wieweit aber lassen wir in dieser Begegnung Gott Raum zum Reden? Es gibt Gebetsgruppen, die Gott anflehen und Fürbitten halten und sich treu jede Woche treffen, aber Gottes Stimme noch nie gehört haben. Auf der anderen Seite gibt es Gebetsgruppen, die jede Woche ein Reden Gottes „erzwingen“. Beide Varianten stellen das Gebet als Instrument in den Vorder- und Jesus in den Hintergrund.

Kisten auspacken, Teil 5: Was verstehe ich unter Gebet? Warum ist es mir wichtig? Welchen Stellenwert gebe ich ihm in meinem Leben und welchem Gott? Wie kann ich Jesus im Gebet „pur“ begegnen?

Ballast Bibel

Es gibt ganze Gemeinschaften, die versuchen, sich „nach dem Wort Gottes“ auszurichten und zu leben – und meinen damit die Bibel. Dabei ist „das Wort Gottes“, wenn davon in der Bibel die Rede ist, entweder die Thora, also das Alte Testament, oder Jesus. In einem Hauskreis, den ich vor einigen Jahren besucht habe, hat jemand beides gleichgesetzt. Die Person war der festen Überzeugung, die Bibel sei Gott. Der auferstandene und in den Himmel aufgefahrene Jesus soll jetzt nur noch in einem Buch zu finden sein? Glauben Sie das auch?

Kisten auspacken, Teil 6: Wonach richte ich mein Leben aus? Nach der Bibel oder nach Jesus? Wenn mir die Bibel wichtiger ist als Jesus, oder ich beides gleichsetze: Woher kommt das?

Wegwerfartikel Werte

In einer mir bekannten Gemeinde dürfen nur Leute predigen, die Krawatten und Stoffhosen statt Jeans tragen, die keine Gossensprache benutzen und am besten noch einen Mittelscheitel haben. Dieser Wert der Gemeinde wird nicht ausgesprochen, ist aber gültig – ganz gleich, ob eine Frau mit zerrissener Jeans, die ab und zu mal „scheiße“ sagt und deren Haare nicht zu bändigen sind, vielleicht von Gott den Auftrag bekommen hat, der Gemeinde von seiner Liebe zu erzählen.

Kisten auspacken, Teil 7: Welche Werte spielen in meinem Leben eine große Rolle? Warum sind sie mir so wichtig? Sind sie vielleicht wichtiger als Jesus?

Kulturelle Kisten

Sicherlich gibt es noch mehr christliche Kisten, die wir gut behütet verstecken und davor bewahren, ausgepackt zu werden. Aber bitte verstehen Sie mich nicht falsch: All die oben genannten Möglichkeiten müssen keine christlichen Götzen sein. Sie sind wichtige Bestandteile aus der Vielfalt, in der wir Gott erleben können. Wie es auch mit anderen Sünden und Götzen ist, kommt es aber immer auf den Schwerpunkt an, den etwas in meinem Leben einnimmt.

Warum etwas in unserem Leben an Schwere gewinnt, hängt zum einen von unserer Kultur, in der wir leben, ab, und zum anderen von unseren bisherigen Erfahrungen. In unserer Kultur zum Beispiel gibt es kaum noch Raum für Übernatürliches. Wir sind eher pragmatisch und sachlich. In afrikanischen Ländern ist das ganz anders – dementsprechend unterschiedlich sind unsere Ansprüche an Gottesdienste und vielleicht sogar an Gott selbst. Wir sollten uns also hinterfragen, in wieweit unsere Vorstellung von Jesus oder von den oben genannten christlichen Konserven von unserer Kultur geprägt werden.

Der Gottesdienst, wie wir ihn heute kennen, und die Predigt, sind beispielsweise ein Erbe aus der griechischen Kultur und nicht etwa aus der jüdischen. Die „Lehre“ eines Menschen, der eine Versammlung von Menschen an seinem Wissen teilhaben lässt, hat seine Wurzeln in den griechischen Lehrveranstaltungen, die wiederum Einzug in das Christentum genommen haben. Wir sollten uns also auch darüber informieren, wo unsere christlichen Traditionen ihre Wurzeln haben und sie nicht blind übernehmen, bevor sie vielleicht sogar zum Götzen in unserem Leben werden.

Persönliche Zusatzstoffe

Warum etwas in unserem Leben Jesus Platz einnimmt, hat immer seine ganz individuelle Geschichte. Um auf meine oben genannten Beispiele zurückzukommen:

  • Der      Pastorenfrau war die Kirche so wichtig, weil sie darin groß geworden war.      Ein Leben ohne Kirche kannte sie nicht. Sie gab ihr Sicherheit und      Beständigkeit. Ohne Kirche fühlte sie sich nackt und ungeschützt.
  • Der      Bekannten war der Gottesdienst so wichtig, weil es vorher in ihrem Leben      keine Struktur gab. Sie war oft depressiv und lebte in den Tag hinein. Der      Gottesdienst gab ihr den nötigen Kick, um ohne depressive Abstürze durch      die Woche zu kommen.
  • Für      den Freund ist die Predigt so wichtig, weil er immer noch nicht weiß, wer      er wirklich ist. Er braucht jemanden, der ihm sagt, was richtig und falsch      ist, was er tun soll und was nicht. Ohne eine gute Predigt dümpelt er      ziellos durchs Leben.
  • Der      Freundin ist Lobpreis so wichtig, weil sie in ihrem Leben bisher meist nur      negative Erfahrungen gesammelt und negative Gefühle erlebt hat. Im Lobpreis      erfährt sie regelmäßig Hochgefühle, die die bisherigen Erfahrungen      ausblenden und beiseiteschieben.
  • Manchen      Gebetsgruppen ist Gebet so wichtig, weil sie sich nicht trauen, ihr      eigenes Leben in die Hand zu nehmen. Es ist so viel einfacher, Gott jede      Woche mit anderen Gleichgesinnten, die sich ebenfalls nicht trauen, über      ihren Schatten zu springen, um Hilfe zu bitten, als sich aufzumachen und selbst      mit anzupacken.
  • Manchen      Gemeinschaften ist die Bibel so wichtig, weil sie Angst davor haben,      wieder und wieder Fehler zu machen und zu den schlechten Menschen zu      werden, die sie vorher waren. Sie möchten es unbedingt „richtig“ machen      und Gott gefallen, ihn gnädig stimmen.

Wertlos contra wertvoll

Sie merken schon, dass sich hinter all diesen Geschichten wiederum Werte verbergen, die uns prägen und antreiben – aber nicht Jesus selbst. Wie die oben genannten Beispiele können manche Werte aus Mängel in unserem Leben entstehen, aber auch aus Verletzungen.

Wenn in manchem Gemeinden das Äußere sehr wichtig ist, kann es sein, dass die Leiter etwas verstecken, sich selbst nicht preis geben, sich schützen wollen – weil sie zum Beispiel nicht so geliebt wurden, wie sie sind. Diese Wunde treibt sie weiterhin an.

In Gemeinden, in denen Männer Frauen unterdrücken, sollten sich die Leiter hinterfragen, welche Frauen aus ihrer Vergangenheit sie damit klein halten wollen – weil sie zum Beispiel nicht wieder riskieren wollen, so ohnmächtig niedergedrückt zu werden wie einst von ihren Müttern, Schwestern, Lehrerinnen.

Solche Werte, die aus Verletzungen und Mängel entstehen, sind nicht nur wertlos. Wenn sie zu Götzen für unser Leben werden und Jesu Stelle einnehmen, hat er selbst keine Chance mehr, diese Verletzungen zu heilen und die Mängel aufzuheben.

Wie gerne würde Jesus der Pastorenfrau die Sicherheit geben, die sie braucht. Wie gerne würde er der Bekannten die Beständigkeit geben, nach der sie sich sehnt. Wie gerne würde er dem Freund zeigen, wer er wirklich ist. Wie gerne würde er die Freundin heilen, damit sie ihren negativen Gefühle keine Hochgefühle mehr entgegensetzen muss. Wie gerne würde er manchen Gruppen Mut machen, sich gemeinsam mit ihm aufzumachen in ein neues Leben. Wie gerne würde er ganzen Gemeinschaften zusprechen: Ihr seid frei durch mich, ich liebe euch.

Solange uns diese christlichen Götzen aber im Weg stehen, bleibt Jesus in kleinen Kisten verpackt und hat keine Möglichkeit, uns pur und „wertvoll“ zu begegnen. Auch wenn er der Allmächtige ist, ist er ein Gentleman; er respektiert unsere Freiheit und unseren Willen.

Kisten auspacken, letzter Teil: Was wollen Sie also? Haben Sie nicht auch Lust, neue Facetten an Jesus zu entdecken, neue Wege mit ihm zu gehen – ohne christliche Krücken, ohne Konservierungsstoffe? Wenn ja, welchen Schritt können Sie jetzt, heute, als erstes tun? Welche Kisten gibt es in Ihrem Leben? Welche packen Sie als erstes aus?

Nicole Schenderlein hat gemeinsam mit ihrem Mann eine christliche Beratungsstelle in Ostfriesland www.kleiner-leuchtturm.de und arbeitet ab und zu noch in ihrem alten Job als Redakteurin und Autorin: www.nicole.schenderlein.com.

Gefunden habe ich den Artikel auf dieser sehr interessanten Seite: Die mit Christus auf dem Weg sind

Foto: © joerpe / flickr.com

Jesus in der Kiste – christliche Götzen
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2 Gedanken zu „Jesus in der Kiste – christliche Götzen

  • 22. Januar 2014 um 12:03
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    Nun, auch das ist ein bedenkenswerter Artikel. Wir alle sind nicht perfekt. Eine jüd. messianische Lehrerin sagte uns mal: in Deutschland sind in vielen Gemeinden die Dinge out of balance, also Unausgewogenheiten aufgrund von Überbetonungen, mal das Wort oder das Gebet oder der Lobpreis oder die Gemeinschaft oder das Gebäude, nur wenige Gemeinden in Deutschland hätten wirklich von Gott den Auftrag bekommen ein neues Gemeindegebäude zu errichten … Das ist jetzt schon über 10 Jahre her und da ist was dran, immer noch.
    Auch Unterbetonungen führen zu Schieflagen. Aber auch Erkenntnis kann aufblähen. Und nicht immer kann ein Gemeindeaustritt richtig sein. Es kann auch zur Flucht in die Hauskirche ausarten. Was aber tragen wir als Einzelne dazu bei, daß in unseren Gemeinden göttliche Ausgewogenheit möglich wird? Ist Gott nicht ein Gott der Befreiung, Wiederherstellung und Heilung? Augensalbe und Gold kaufen, weiße Gewänder kaufen und anziehn und anbehalten: Auch für die Laodizäa Gemeinde hat Jesus wunderbare Verheißungen für Einzelne oder die ganze Gemeinde. Umkehr, Überwinder werden, raus aus der Gleichgültigkeit, Sieghafter Wandel durch die Gemeinschaft mit Jesus und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes. Will sagen: Eine neue Entschiedenheit, Jesus nachzufolgen, Reinkommen ((wollen) in die Balance, die Gott den Gemeinden schenken will und den Einzelnen als Gleder, in dem die Stimme des Geistes genügend Raum bekommt und gehört wird. Raus aus dem Gegeneinander der Gemeinden oder aus dem Gegeneinander in den Gemeinden oder in den Hauskreisen. Schmerzhafte Veränderungsprozesse zulassen, weil Gott uns züchtigen darf: er will uns erziehen und ziehen zu seiner Gerechtigkeit! Uns öffnen für die Wege des Herrn! Wo der Geist des Herrn ist, ist die Freiheit! Von mir selbst. Freiheit zu lieben, zu versöhnen, zur Transformation der Herzen durch Gottes Geist. Laßt uns dem noch mehr nachspüren!

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