Einhundert Euro

Ein wohlbekannter Sprecher startete sein Seminar, indem er einen Einhundert Euro Schein hoch hielt. In dem Raum sassen insgesamt 200 Leute.
Er fragte: „Wer möchte diesen Scheck haben?“ Alle Hände gingen hoch. Er sagte: „Ich werde diesen 100 Euro-Schein einem von Euch geben, aber zuerst lasst mich eins tun.“ Er zerknitterte den Schein. Dann fragte er: „Möchte sie immer noch einer haben?“ Die Hände waren immer noch alle oben.

„Also“, erwiderte er: „Was ist wenn ich das tue?“ Er warf sie auf den Boden und rieb die Note mit seinen Schuhen am dreckigen Untergrund. Er hob die Note auf; sie war zerknittert und völlig dreckig. „Nun, wer möchte sie jetzt noch haben?“ Es waren immer noch alle Arme in der Luft.
Dann sagte er: „Liebe Freunde, wir haben soeben eine sehr wertvolle Lektion gelernt. Was auch immer mit der Note geschah, ihr wolltet sie haben, weil sie nie an ihrem Wert verloren hat.
Sie war immer noch und stets 100 Euro wert. Es passiert oft in unserem Leben, dass wir abgestossen, zu Boden geworfen, zerknittert, und in den Dreck geschmissen werden. Das sind Tatsachen aus dem alltäglichen Leben. Dann fühlen wir uns, als ob wir wertlos wären.
Aber egal was passiert ist oder was passieren wird, DU wirst niemals an Wert verlieren. Schmutzig oder sauber, zerknittert oder fein gebügelt, DU bist immer noch unbezahlbar für all jene, die dich über alles lieben. Der Wert unseres Lebens wird nicht durch das bewertet, was wir tun oder wen wir kennen, sondern dadurch WER DU BIST!

Du bist was Besonderes – vergiss das NIEMALS! – Und denk daran: Einfache Leute haben die Arche gebaut – Fachmänner die Titanic!“

(Quelle: Karl-Leisner-Jugend)

 

Ich finde das Bild, welches hier über unseren Wert gemalt wird, extrem interessant. Warum? Weil es unser Leben wiederspiegelt. Wie oft fühlen wir uns in diesem Leben wertlos, bedeutungslos und ins Abseits gestellt. Je nach dem welche Erfahrungen Du in der Vergangenheit zum Thema Wert gesammelt hast, reichen schon kleinere Situationen der Ablehnung oder Kritik aus, um Dich in eine Wert-Krise zu stürzen. Manchmal erleben wir Ablehnung von unseren Mitmenschen ganz massiv und offensichtlich. Manchmal spielt sich das auch nur in unseren Köpfen ab. Wenn wir beispielsweise kitisiert werden, ohne dass uns der Andere damit grundsätzlich in Frage stellen will.  Fakt ist, dass wir das alle sehr gut kennen. Der Eine mehr, der Andere weniger.

Wenn wir Menschen haben, die zu uns stehen, egal wie wieviel Wert uns andere beimessen oder wie nutslos und abgelehnt wir uns selber gerade fühlen, dann ist das schon ein großer Segen. Aber manchmal fehlen selbst diese Leute. Die gute Nachricht an der Stelle ist, dass wir für Christus so viel Wert haben, dass er den Himmel dafür verlassen hat um uns Gottes Gedanken über uns und unseren Wert persönlich mitzuteilen.

„Obwohl er Gott war, bestand er nicht auf seinen göttlichen Rechten. Er verzichtete auf alles; er nahm die niedrige Stellung eines Dieners an und wurde als Mensch geboren und als solcher erkannt.“ Philipper 2,6 (NLB)

„Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt (hat Dich und mich so sehr wertgeschätzt), dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.“ Johannes 3,16 (NLB)

Foto: © Tax Credits / flickr.com

Einhundert Euro
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