startbildDieses Bild, welches ich als Profilbild für meinen Blog verwende, ist kein Zufall. Ich verbinde damit eine ganze Reihe von Gedanken, die ich an dieser Stelle einfach mal erklären möchte.

Diese drei Berge, Eiger, Mönch und Jungfrau (von links nach rechts) sieht man aus dieser Perspektive und in dieser Stimmung, wenn man in Beatenberg (Schweiz) gegen 20:00 Uhr, im Sommer gen Süden schaut. Eigentlich ist dieses Bild zu jeder Tageszeit ein Traum. Aber um diese Zeit, bei dem Wetter (Alpenglühen) noch einmal um ein vielfaches schöner. Beatenberg (das längste Dorf Europas) liegt ca. 1.200 m über n.N. Schaut man nach Süden, liegt vor einem, der Thuner See. Im Hintergrund des Sees erstreckt sich dieses gigantische Bergmassiv. Der Kontrast vom türkis-blauen Wasser des Sees zu den schneebedeckten Bergen alleine, ist schon atemberaubend.

Dieser Anblick gibt mir Mut, Zuversicht und Hoffnung, wenn ich eine dieser Eigenschaften mal wieder vergebens in meinem Leben suche. Auch das Logo meiner Website spiegelt diese 3 Berge wieder. Eiger, Mönch und Jungfrau versinnbildlichen für mich Anregung, Herausforderung und Einladung. Sie stehen seit Jahrtausenden fest und unerschütterlich in der Landschaft. Sie kann nichts aus der Ruhe bringen. Egal, was Menschen auf diesem Planeten anrichten. Sie werden immer dort stehen, und ein Zeugnis der Allmacht Gottes sein. Menschen werden dieses Bild, das sich ihnen bietet, immer bewundern. Zu allen Zeiten, werden sie davor stehen bleiben und innehalten, weil es ein gigantischer, erhabener und schöner Anblick ist.

In der Bibel heißt es im Psalm 121 Vers 1-2ich schaue hinauf zu den Bergen – woher kann ich Hilfe erwarten? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat“ HfA

Alle sehnen wir uns nach einem möglichst unkomplizierten Leben. Einem Leben ohne Probleme, Schwierigkeiten und Krisen. Doch das bleibt eine Illusion. Das Leben ist nicht so. Es werden auch schwere Zeiten kommen, in jedem Leben. An diesen Stellen fragen wir uns dann: „warum, warum gerade ich?“ Wir suchen verzweifelt nach Antworten auf Fragen, auf die es keine schnellen Antworten gibt. In solchen Zeiten kann man sich zurück ziehen und über diese Frage grübeln, ohne je zu einem Ergebnis zu kommen. Man kann am Boden liegen bleiben und Gott, den Umständen oder anderen Menschen die Schuld für das Elend geben. Man kann lauthals rebellieren und den ganzen Frust von der Seele schreien oder ihn im Rausch von Betäubungsmitteln runter spühlen und verdrängen. Alles Möglichkeiten mit dem Schmerz umzugehen. (an der Stelle gibt es sicherlich noch mehr destruktive Wege)

Vielleicht sind solche Reaktionen auch, in der ein oder anderen Form, erst einmal normal. Es macht, meiner Meinung nach, aber keinen Sinn, an der Stelle stehen zu bleiben. Hier zu verharren führt langfristig nur zu Undankbarkeit, Verbitterung und Stagnation.

In solchen Phasen brauchen wir Hilfe, Hoffnung und eine Perspektive. Es gibt Situationen, in denen Menschen hier nicht mehr weiter helfen können. Gott jedoch bietet Hilfe, auch wenn die Situation noch so verfahren scheint. Und egal ob das Leid selbst oder fremd verschuldet ist. Die Bibel ist voll von Berichten, wo Menschen genau das erlebt haben.

Aber wo liegt nun der Zusammenhang zwischen diesen Bergen, dem Psalm und dem menschlichen Leid.  Es ist, als wenn Gott ein kleines Zeichen in dieses gigantische Bergmassiv eingearbeitet hat, das alle Betrachter (in guten wie in schlechten Tagen) daran erinnern soll: meine Hilfe d.h. Trost, Mut, Zuspruch, Hoffnung und Lebensperspektive kann ich von dem erwarten, der das alles hier gemacht hat. Der Hinweis auf Psalm 121 ist für alle Zeit im Bergmassiv der Jungfrau von Gott eingezeichnet 😉

 

Ein Gedanke über “Profilbild

  • 11. Juli 2011 bei 20:12
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    Ach ja, Beatenberg, ich denke noch gern an unsere „zufällige“ Begegnung dort.
    Herzliche Grüße
    Christiane

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